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Die Frage nach dem Sinn….

Mein Hauptfokus liegt momentan beim Sport. Wie ich wieder fit werde, stark, belastbar und gesund. Und das nicht nur für den Randbereich in dem ich Sport betreibe sondern für mein ganzes Leben, für mich, meinen Freund und meine Kinder. Ich verbringe überdurchschnittlich viel Zeit damit mich zu informieren, zu belesen, mich mit anderen auszutauschen, gemeinsam zu trainieren und mehr. Menschen in meiner Umgebung können das Gefühl haben ich mache den ganzen Tag ununterbrochen Sport was natürlich Quatsch ist. Aber weil ich so begeistert bin was es alles gibt rede ich viel darüber und dieser Eindruck führt dann wohl zu der irrigen Annahme ich hopse ununterbrochen irgendwo im Sporthöschen rum. Nein, tu ich nicht:)

Aber ich  habe diesen Aspekt die körperliche Vitalität zu verbessern viel zu lange vernachlässigt und kam komischerweise gar nicht auf die Idee dass ich etwas wirklich verändern könnte. Da ich mich ja zur Zeit hauptsächlich mit Wehwehchen rumschlage macht es für Aussenstehende vll immer noch nicht den Eindruck als ob sich etwas verbessert. Ich höre dann eher solche Aussagen wie:“ Sport ist Mord“ “ Ob das noch gesund ist“ oder den Superspruch meines (dritten oder vierten oder fünften???) Orthopäden der auf meine Frage hin was ich denn gegen meine Schulterschmerzen bei Pushups tun könne, todernst antwortete“ Wenn Ihnen die Schulter weh tut dann lassen Sie das!“

Ähm ja… Orthopäden habe ich als komplette Berufsgruppe abgehakt, erwähnte ich das schon mal irgendwo?:)

Aber auch wenn mir hier und da was weh tut, ich merke in vielen Bereichen bereits Verbesserungen. Ich bin wacher, motivierter, fitter, ausgeglichener, habe besserer Laune, eine bessere Haltung (Schultern hinten unten gell:)) und bin rundrum zufriedener mit mir.

Gestern kam eine neue Komponente hinzu. Ich war in der Premiere des Filmes „Wechselzeiten“ Der Film begleitet vier Frauen in der Vorbereitung ihres ersten Triathlon. Was als Story so erstmal ziemlich lahm daherzukommen scheint entpuppte sich beim schauen als sehr emotional bewegender Film . Wunderschön, tolle Frauen, bewegende Geschichte. Ich musste mehrfach heulen obwohl mir sowas immer total peinlich ist. Wie in der anschliessenden Diskussion mit Regisseur und Protagonisten herauskam war ich nicht die Einzige die Tränen ließ. Ich werde mir diesen Film definitiv noch mehrer Male anschauen, mir das Filmplakat in die Küche hängen und mich im Dezember für den Triathlon 2015 anmelden. (Ich wollte schon immer schwimmen lernen:))

Als ich heute bei meinem morgendlichen Lauf die Gedanken schweifen ließ kamen mir mal wieder die Worte von Reinhold Messner in den Sinn der da wortwörtlich sagte“ Das was ich hier mache ist absolut sinnlos. “ So geht es mir mit meiner sportlichen Betätigung auch. Immer die Frage was der Sinn dahinter ist? Ich könnte doch auch einfach dreimal die Woche Squash spielen gehen…. oder laufen…. und in der übrigen freien Zeit im Altersheim vorlesen oder endlich mein Praktikum im Hospiz beginnen. Stattdessen beschäftige ich mich zur Zeit mindestens 50% des Tages mit dem Thema Sport (ich befürchte es ist noch mehr Zeit die dabei drauf geht) und ich frage mich „Warum mache ich das“?

Hier der Trailer zum Film …unbedingt anschauen auch wenn man keinen Triathlon finishen will und auch sonst mit Sport nicht viel am Hut hat:

Zum Frühstück gabs mal wieder Pfannkuchen satt. Diesmal ohne Bild denn die Dinger waren schneller weg als meine blöde lahme Handykamera braucht um aktiv zu werden. Heute mit Banane im Teig und satter Schokocreme oben drauf…das ganze zweimal und weils so lecker ist, noch ordentlich Xucker und Zimt oben drauf:)

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2 Kommentare

  1. Angelina sagt

    Halli Hallo! Ich folge dir ja überall hin (blogmäßig), in erster Linie weil ich deine Art zu schreiben so sehr mag und auch weil mich deine Begeisterungsfähigkeit und Kompromisslosigkeit sehr fasziniert. Find ich super was du so machst und bringt mich zum nachdenken.
    Alles Liebe!

  2. Huhu Angelina…. schön dass du wieder da bist:) Jaja man guckt da wo man nicht wohnt ..oder so ähnlich. Begeisterungsfähigkeit ist ja was Feines…. aber ich schiele oft nach Menschen mit einem granitartigen Durchhaltevermögen… die Jahrzehnte in ihrem blöden Job sitzen aber wissen dass es evtl. unschlau oder unbequem werden könnte diese „Sicherheit“ zu verlassen. So gesehen suche ich noch nach meinem Hafen:)

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