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Ausflug…

Heute morgen um sieben (ja um siiiiiiieben! ) bin ich mal in der St.Pauli Crossfit Box fremdgegangen. Um meinen Horizont zu erweitern, mal zu gucken wie es „andere so machen“ und um Ausschau zu halten wo ich mein Training in Zukunft etwas aufpeppen und mixen kann. Vor kurzem habe ich gelernt, dass es Sinn macht Sportarten durchzumischen um dem Körper verschiedene Reize zu dessen Entwicklung zu bieten. Nun lerne ich dass es auch Sinn macht (oder machen kann ) innerhalb einer Sportart zu wechseln…nämlich die Box…die Trainer…etc.pp.

Beim aufstehen um sechs hatte ich das „J.Fuchsberger- Syndrom“…erstmal Knochen sortieren, den Kreislauf wecken, gucken dass ich ohne Blessuren den Weg ins Badezimmer finde,  ein bisschen was essen (nicht zuviel nicht zuwenig… ein leidiges Thema bei mir) und vor allem wach werden (was mit koffeinfreiem Kaffee manchmal schwierig ist).

Ich habe mir schon am Vorabend in meiner neu erstandenen „Blender bottle“ Chiasamen mit einem halben Liter Kokoswasser vorbereitet. Das war dann meine Preworkout Mahlzeit und fühlte sich gar nicht nach „was gegessen“ an. Da ich aber generell eher dazu neige zuviel statt zuwenig zu essen habe ich es dabei belassen. Ich experimentiere gerade mit der NahrungsMENGE..mal was neues:) Kürzlich habe ich mich zum ersten mal getraut 25 km auf nüchternen Magen zu laufen OHNE vorher was zu essen (undenkbar). Nicht dass ich nicht mein Backup dabei gehabt hätte… einige leckere Riegel und 10 Euro für den Zusammenbruch…der natürlich nicht kam:) Ich weiss nicht woher das bei mir kommt dass ich immer denke ich sei nur dann leistungsfähig wenn mir das Essen bis zum Hals steht aber ich arbeite daran:)

Bei St.Pauli Crossfit hat es mir viel Spass gemacht. Es ist eine kleine und feine Box in der das Morgenlicht der Sonne durch die offene Tür strahlte. Einfach perfekt. Zum aufwärmen gab es Seilspringen (nicht wirklich meins, ich übe noch und double unders kenne ich nur vom zuschauen) und einige Mobilisationsübungen für den Front Squat. Im Anschluss eine Technikeinheit Front Squats bis zum persönlichen Maximalgewicht. Das sind bei mir erst 40 kg aber ich bin sehr bemüht erst die Technik wirklich perfekt zu beherrschen bis ich mit dem Gewicht raufgehe um mir böse Überraschungen zu ersparen. Das WOD war lustige drei Minuten lang und damit auch das kürzeste was ich jemals in meinem Leben gemacht habe.

  • 2 Burpees over the bar
  • 2 Deadlift
  • 4 Burpees over the bar
  • 4 Deadlift
  • .
  • .
  • .
  • .
  • …im Anschluss so lange Seil springen bis man sich verheddert…. was bei mir leider ziemlich schnell der Fall war.

Aber da meine Woche ohnehin voller Aktivität ist war ich ganz froh mich nicht komplett verausgabt zu haben.

Fazit: Tolle …nette…und feine Box und Simon der Macher supernett. Wenn ich Geld übrig habe (*huuust*) werde ich auf jeden Fall immer wieder einige Einheiten dort absolvieren… ist einfach nochmal ein anderes Feeling als in meinem Gym und man nimmt ja auch überall was anderes mit (s.o. “ der Mix machts“):)

 

Für die Zukunft habe ich einen groben Plan aufgestellt und bin gespannt wie der Weg dahin verlaufen wird..ob mein altersschwacher Körper mitzieht und ob ich es schaffe…den Spagat zwischen Über,- und Unterforderung für mich hinzubekommen. Gelegentlich bin ich ja etwas überambitioniert unterwegs um kurz darauf vollends zu erschlaffen, diese Gegensätzlichkeiten möchte ich gerne in Harmonie bringen:)

Im Oktober steht der Frankfurt Marathon an…das heisst dass ich in zwei Wochen mit der Vorbereitung beginne und statt dreimal pro Woche nun fünfmal laufe. Dazu möchte ich dreimal Crossfit und einmal Yoga machen. Zusätzlich Übungen für meine Dysbalance in der linken Hüfte und etwas zur Rumpfstabilität. Noch eiere ich ganz schön rum und mach mal dies und mal das. Da muss mehr Planung rein…und genau DAS ist meine Schwachstelle.

Nach dem Marathon im Oktober muss und will ich kraulen lernen . Das bedeutet ich werde  einen Schwimmkurs besuchen. Parallel dazu bin ich in dem Hamburger St.Pauli Triathlon Verein eingetreten denn 2015 möchte ich einen Triathlon auf der olympischen Distanz ausprobieren. Die Strecke wird wahrscheinlich nicht so die Herausforderung aber das Schwimmen stelle ich mir (bisher zumindest) grauenvoll vor. Ich bin kein Fisch im Wasser ..ich habe IMMER Angst unterzugehen oder mich zu verschlucken. Die Vorstellung in der braunen Brühe der Alster ohne Sicht schwimmen zu müssen bringt mich gedanklich schon jetzt ins Grab….von den beiden dunklen Brücken unter denen ich durchschwimmen muss rede ich erst gar nicht.  Also es wird auf jeden Fall eine Herausforderung für mich:)

Ansonsten möchte ich an einigen Trail/Landschaftsläufen teilnehmen da mein Fazit aus dem Halbmarathon mich gelehrt hat dass Strasse nicht unbedingt mein Laufmetier ist.

Fernziele sind Ultramarathon, Ironmen (vll erstmal den halben auf Malle:)) und natürlich Kraft und Schnelligkeit und Gesundheit und keine Wehwehchen und das Gefühl „ich bin sportlich“:)

Und da mich dafür ja leider keiner bezahlt (ja warum eigentlich nicht?:)) werde ich mal meinen Hintern Richtung Arbeit bugsieren und lebensnotwendige Dinge erledigen;)

Habt einen schönen Tag…hier platzt die Sonne aus dem Himme. Toll!!!

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3 Kommentare

  1. Angelina sagt

    Ich plädiere für den Ironman in Kärnten…viel Natur, viel schön und wir könnten uns persönlich kennenlernen…das wäre was. Lg, Angelina

  2. Oh viel Natur und schön und überhaupt klingt klasse. Machst du auch mit? Das wäre ja klasse :)) Ich werde mal googlen. Süontan fiel mir nur Frankfurt ein weil ich da meine Familie zum anfeuern dabei hätte:) Liebe Grüsse!

  3. Angelina sagt

    Also ich bin ein ganz toller „Anfeuerer“ und die Meute kann ich dazu sicher auch bewegen. Ansonsten…zu meiner Teilnahme…öhm, ich trau mir den Schwimmpart zu (jaaaaa….), das Rad fahren nur mit eisernem Training, aber laufen…vergiss es. Vielleicht sollten wir uns eine Teilnahme „teilen“? Alles Liebe, Angelina

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