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Start „vegan-ketogen“ mit VE.AMP

Im Internet bin ich kürzlich auf VE.AMP gestoßen. Drei Menschen aus dem Fitnessbereich haben sich mit Ernährungsplänen für die vegan-ketogene Ernährung selbständig gemacht. Gibt es bis dato so nicht. Wieder eine Marktlücke geschlossen:) Das Team ist noch recht jung und das ganze noch im Aufbau. Der Vorteil der Betreuung liegt darin, dass ich mir keine Gedanken um die Nahrungsmittelzusammensetzung machen muss. Ich bekomme Essenspläne und Einkaufslisten und kann so bequem erstmal starten ohne stundenlang vorm Internet Recherche betreiben zu müssen. Parallel dazu gibt es eine FB Gruppe in der alle aufkommenden Fragen umgehend beantwortet werden. So weit so gut aber was sagt er Praxistest? Den mache ich die kommenden 12 Wochen und werde hier regelmäßig über den Status berichten (sofern ich dabei bleibe:))Heute bin ich im dritten Tag der vegan-ketogenen oder auch anabolen Ernährung. Ich fühle mich grauenhaft. Zumindest was den heutigen Tag betrifft. Andererseits ist es berechtigt, die Frage zu stellen ob ich mich überhaupt in Richtung „Ketogenese“ bewege denn ich schaffe es partout nicht, unter 30 gramm KH zu bleiben. Es sind bisher fast jeden Tag doch 50 gewesen und heute (wo ich doch ganz streng sein wollte) hat mich ein banales Kokoswasser was ich im Gym vor Crossfit getrunken habe, mit 16,6 gramm KH voll rausgehauen. Kokoswasser???? Da ist doch „nix“ drin…?!? Auch meine Magnesium und Calcium Brausetabletten enthalten Kohlehydrate. Spannend. Wo sich das Zeug überall versteckt. Ich bin fassungslos. Kohlehydrate…meine Ketogenesefeinde!

Warum mache ich das? Also Körperfett will ich nicht unbedingt verlieren und wahrscheinlich ist das auch kein nachhaltiges Verfahren. Wenn ich wieder KH esse kommt vermutlich auch das Fett zurück. Andererseits wäre es nicht schlecht Muskelmasse aufzubauen und das Fett niedrig zu halten (wenn das geht?!)..Gibt es also irgendeinen Langzeitnutzen wenn ich keinen Krebs habe und nicht an Epilepsie leide (denn genau für diese beiden Krankheiten soll die ketogene Ernährung bestens geeignet sein).

Ich habe mir eingebildet, dass mein Körper durch mangelnde KH „lernt“ nicht von Glukose zur Energiegewinnung abhängig zu sein. Irgendwo meine ich gelesen zu haben, dass bei Langstrecken ab 30km es ohnehin nicht mehr möglich ist, gegen den Glukosemangel anzufuttern. Da rutscht die Bilanz ins Minus deshalb der bekannte Mann mit dem Hammer. Und genau da ist es vorteilhaft wenn er Körper gelernt hat gewinnbringend auf die Fettdepots zuzugreifen und daraus Energie zu gewinnen. Aber reicht das nicht auch wenn ich nüchtern trainiere? Muss ich dafür auf KH verzichten? (Muss ich dafür durch die Hölle:)?) Ich weiss es nicht und werde weiter recherchieren und schauen wie es mir dabei (er)geht. Sollte ich aus Übellaunigkeit kurz davor sein, meine Familie zu eliminieren werde ich die Notbremse ziehen. Und sollte ich beim Crossfit in Gefahr laufen die Kettlebell im Flug aus Kraftlosigkeit zu verlieren dann werde ich dem ebenfalls ein Ende setzen. Es wird ja vielerorts berichtet, dass man nach der „Umstellungsphase“ (die nach meinen Recherchen von angeblich drei Tagen bis zu vier Wochen dauern kann)nur so strotzt vor Energie und sich pudelwohl fühlt und sowieso und überhaupt kaum noch Hunger hat. Aber das hat schon beim Fasten nicht funktioniert. Wahrscheinlich ist das wie so vieles einfach eine superindividuelle Sache.

Das nächste „Problem“ ist dass ich irgendwo Proteine ohne KH herbekommen muss. Und das ist bei dem Konzept die Sojabohne. Also gibt es täglich Sojamilch…Sojacuisine…Tofu und Sojaprotein. Klingt ein bisschen zuviel des Guten. Beim Sojakonsum gehen auch die Meinungen der sog.“Experten“ auseinander. Die einen lieben es die anderen verteufeln es. Ich möchte ungern mein hart erkämpftes Testosteron gegen Östrogen eintauschen.

Also mein vorläufiges Fazit am Ende des dritten Tages: Morgen versuche ich wirklich unter 30 gramm zu kommen, die Laune zum Wohle aller verbessern und Augen und Ohren zum Thema offen halten.

Hier noch ein Dokument meines momentanen „Zustandes“. Sollte ich durchhalten könnt Ihr wöchentlich meinem Erfolg oder auch meinem Verfall zusehen 🙂

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Gibt es hier jemanden mit Erfahrung im Bereich anabole/ketogene/low carb- Diät? Machen oder lassen und wenn ja wo genau liegt der Benefit???

Das WOD heute hat mich trotz Kokoswasser fast zum heulen gebracht so kraftlos habe ich mich gefühlt. Insbesondere die T2B führten dazu dass ich richtig genervt und aggro wurde. Passte thematisch ganz gut denn gerade gestern habe ich in Anwesenheit meines Freundes mangelnde Aggressivität meinerseits festgestellt und habe in Zukunft vor das zu ändern damit ich endlich die 50 kg cleanen kann und nicht immer höflich dem Gewicht den Vorzug lasse:

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Soooo dann trage ich mal meine schlechte Laune ins Bett. Gestern Kopfschmerzen heute Fresseritis und Übellaunigkeit mal sehen was mich morgen überrascht:)

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