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Ultra Trail Lamer Winkel 2015 *mein erstes Mal*

 Ultratraillamerwinkel  53km 2700 Höhenmeter Arrach- Lam Nun ist es knapp zwei Wochen her da ich(endlich) meinen ersten Ultratrail gelaufen bin. Durch eine vorangegangene Verletzung und direkt daran anschließender Grippe habe ich mich kaum bis gar nicht vorbereiten können. Es gab zwei lange Läufe vorweg..einer über 46 km und der andere kam im Gewand des Hamburg Marathons daher. Ich fühlte mich unfassbar unvorbereitet und war dementsprechend aufgeregt und hibbelig. Höhenmeter „sammeln“ ist in Hamburg ein fast aussichtsloses Unterfangen. Mühsam habe ich mich an einem Tag durch die Harburger „Berge“ gequält um nach über 30km mal gerade 500 (!!) Höhenmeter auf der Uhr zu haben. Am 23.5. nehme ich den Zug nach Frankfurt um noch ein paar Tage im Kreis meiner Familie (am Fuße des Taunus…grandios schön) zu entspannen und den Geburtstag meiner Mutter zu feiern. So breche ich einige Male zu kleineren Läufen auf und versuche noch etwas „Bergfeeling“ in die Beine zu bringen. Kopftechnisch ist mir klar, dass die (quasi kaum vorhandene) Vorbereitung gelaufen ist aber mein Gefühl treibt mich an und will retten was …

Rückschau….

Völliger Wahnsinn! Fünf Monate nix geschrieben. Als wäre nix passiert. Dabei ist es genau andersherum. Aber so ist es ja meistens. Denn dann bleibt keine Zeit zum bloggen wenn von morgens bis abends die Räder durchdrehen und man sich festhalten muss um nicht wegzufliegen. Sportlich und ernährungstechnisch bin ich durch viele Höhen und Tiefen gegangen. Meine Hauptproblematik beim Essen: Ich nahm stetig zu. Trotz Sport. Über den Winter erlag ich fiesesten Schokoorgien (was um und für diese Jahreszeit eigentlich nix neues ist aber diesen Winter blieb alles auf Hüften und Oberschenkeln hängen) und hab meine Ernährung einfach nicht mehr in den Griff bekommen. Ich war frustriert und erschöpft und habe sogar eine unvegane Phase eingebaut um zu gucken ob damit wenigstens theoretisch etwas besser werden würde. Unabhängig davon war mir klar dass ich alleine aus moralischen und ethischen Gründen vegan leben MUSS. Es ging nicht darum eine Entscheidung zu treffen…eher zu schauen ob ich was verbessern kann…ob die Ernährung mehr WUMMS braucht um mich über die Schlaglöcher zu tragen. Das Experiment ging mies aus. Ich …

Wochenrückblick

So bevor ich mich gleich bei MINUS 1 Grad in meine schicken Barfußschuhe schmeisse und eine entspannte Runde drehe (bis mir die Füsse abfrieren) nochmal schnell einen sportlichen Blick auf die vergangene Woche. Ich habe mich erfolgreich um anbahnende Erkältungen gedrückt, jeden Anflug von Halskratzerei habe ich erfolgreich weggesportelt. Hope so es bleibt dabei:) Montag: Crossfit Dienstag: 8,5 km laufen (GA1)/ 1h Kickboxen Mittwoch: 15 km „Tiderunning“/  Crossfit Donnerstag: 8 km laufen (GA1) Freitag: Crossfit Samstag: Crossfit Technik/ 8 km laufen (Tempolauf) Sonntag: Freeletics „Aphrodite“/ KB Tabata (american Swings) Am Samstag bekomme ich einen neuen Trainingsplan und bin schon gespannt ob es zeitlich und kräftemäßig gelingt einen soliden Bogen zwischen Crossfit und der (Berg/Trail) Lauferei zu schlagen. Aber ansonsten bin ich im Moment zufrieden. Es ziept zwar hier und da und manchmal (wie heute morgen) stehe ich auf und fühle mich komplett gerädert aber der Zustand amortisiert sich glücklicherweise im Verlaufe des ersten Kaffees und ich bin wieder bewegungsfähig. Zusätzlich „lese“ ich (soweit das meine Englischkenntnisse zulassen) das Buch von Kelly Starret „ready to run“ …

Wochenrückblick und Gewohnheiten…

Ich habe mich in den letzten Wochen seit dem Marathon viel mit dem Thema Gewohnheiten beschäftigt. Ich habe einige Gewohnheiten die ich gerne ablegen, verändern oder verlagern möchte. Ich habe  viel darüber gelesen und in den vergangenen Jahren immer wieder den ein oder anderen Versuch unternomme unliebsame Gewohnheiten abzulegen aber so richtig bahnbrechende Veränderungen sind mir nicht gelungen. Und ich befürchte, je älter ich werde umso schwieriger könnte das werden. Hänge ich doch an Ritualen die zu einem Teil von mir geworden zu sein scheinen. Bspw. hat sich der Versuch den Sojamilchkaffee am Morgen durch einen Kräutertee zu ersetzen als absolute nicht enden wollende Qual herausgestellt. Und dabei ist es völlig egal ob er mit oder ohne Umdrehungen aufgetischt wird. Der Geruch, die Verbindung mit der Milch und dem darüber gestreuten Zimt ist einzigartig und unverzichtbar. Dementsprechend versuche ich es auch gar nicht mehr mir das abzugewöhnen. Ich habe den täglichen Kaffeekonsum akzeptiert und zu mir eingeladen. So geistert das Thema Veränderung seit jeher in meinem Kopf herum aber in den letzten Wochen hat es …

Noch 7 Tage bis zum Marathon…

Bin ich aufgeregt? Keine Ahnung .Ich würde sagen nein, oder besser jein…also mein Verstand und das Ich was ich so nach aussen zeige sind entspannt. Ich habe den Plan durchgezogen und trotz Krankheit im Prinzip keine Trainingseinheit ausgelassen. Jetzt am Ende falle ich zugegebenermaßen etwas auseinander was ich meinem Unterbewusstsein in die Schuhe schieben könnte denn wir arbeiten gerne auch mal gegeneinander und die Kommunikation ist in manchen Lebensbereichen brüchig/fragil. Aber Beweise dafür gibt es nicht und so pflege ich mich mit Schwedenbitter (gegen Magen und Oberbauchschmerzen) Urtinkturen (Holunder, Echinacea, Angelikawurzel) Zink fürs Immunsystem, rote Beete Saft, L-Arginin und Kaffee und viiiiel Schokolade für die Seele. Mein Ursprungsplan war ja noch 2 kg für den Lauf abzuehmen, die Schokolade hat dazu geführt dass es nochmal 2 Kg mehr geworden sind. Sei’s drum. Wenn ich den Plan durchziehe und wider Erwarten in vollem Vertrauen dass auch für mich noch was an den Verpflegungsstationen zu holen ist, OHNE meinen geliebten (Salomon 3 Liter) Rucksack starte dann habe ich das Gewicht ja quasi wieder raus. Ich darf nur …

Vegan-Ketogen Tag 7

Okay so richtig Beweise habe ich ja nicht, dass und ob mein Körper nun Ketonkörper bildet denn kohlehydrattechnisch bin ich mit täglich 40 gramm etwas über den geforderten 30. Es gibt Quellen die sagen weniger als 30 und andere wiederum die beteuern dass man bis 50 raufgehen kann. Wie immer wahrscheinlich alles total individuell. Wie ich das hasse. Ich mag messbare und übertragbare Grössen und nicht diese „wenn dann wenn dann“ Dinger mit tausend Parametern und Möglichkeiten. Ursprünglich wollte ich das einfach mal ausprobieren und dann fange ich an mich tiefergehend damit zu beschäftigen und wumms steck ich mittendrin im Informationsüberfluss. Am Ende weiss ich gar nix mehr, streite mich mit irgendwelchen „ich weiss alles besser“-Low Carbern in Foren rum und will eigentlich nur wissen wie es richtig geht. Es geht ja nicht nur darum ob ich bei unter 30 KH in Ketose komme sondern auch darum ob das überhaupt ein erstrebenswerter Zustand ist. Frisst mein Stoffwechsel bei Ketose die Muskeln auf oder bei Low Carb. Oder bei beidem? Oder kann ich ihn austricksen indem …

Kurze Meldung…

..ich lebe noch auch wenn es sich nicht so anfühlt. Der Tag heute war ein einziges Auf und Ab. Grauenvoll. Liegt mir so gar nicht. Morgens nach dem aufwachen habe ich mich noch gut gefühlt, nach dem Frühstück ging es schon bergab. Das Sojagemisch in meinem Bauch hat sich nicht wirklich gut angefühlt. Ich hätte mich gerne wieder direkt ins Bett gelegt und solange geschlafen bis mein Körper mit der Umstellung fertig ist. „Wegen Umbau geschlossen“ ist gerade eine ziemlich treffende Beschreibung meines Zustandes. Trotzdem bin ich in Gym gefahren und habe ein paar ziemlich planlose Übungen gemacht. Einzig und alleine die Kniebeugen standen schon vorher fest. Gerne hätte ich noch Klimmzüge gemacht aber meine linke Schulter zickt wieder rum und will nicht dass 60kg an ihr dranhängen:) So sah mein „Workout“ aus: warm up 2000m row und 10 min walk bei 5%Steigung und 5km/h Backsquats 5×5 60kg TRX Stabiübungen 3x 3×15 Ausfallschritte mit 12 kg Kettlebell 4×20 K2E 3×15 Bizeps Curl 3×15 GHD back extension 3×15 Schulter am Kabelzug (wie nennt man das :)?) …

Start „vegan-ketogen“ mit VE.AMP

Im Internet bin ich kürzlich auf VE.AMP gestoßen. Drei Menschen aus dem Fitnessbereich haben sich mit Ernährungsplänen für die vegan-ketogene Ernährung selbständig gemacht. Gibt es bis dato so nicht. Wieder eine Marktlücke geschlossen:) Das Team ist noch recht jung und das ganze noch im Aufbau. Der Vorteil der Betreuung liegt darin, dass ich mir keine Gedanken um die Nahrungsmittelzusammensetzung machen muss. Ich bekomme Essenspläne und Einkaufslisten und kann so bequem erstmal starten ohne stundenlang vorm Internet Recherche betreiben zu müssen. Parallel dazu gibt es eine FB Gruppe in der alle aufkommenden Fragen umgehend beantwortet werden. So weit so gut aber was sagt er Praxistest? Den mache ich die kommenden 12 Wochen und werde hier regelmäßig über den Status berichten (sofern ich dabei bleibe:))Heute bin ich im dritten Tag der vegan-ketogenen oder auch anabolen Ernährung. Ich fühle mich grauenhaft. Zumindest was den heutigen Tag betrifft. Andererseits ist es berechtigt, die Frage zu stellen ob ich mich überhaupt in Richtung „Ketogenese“ bewege denn ich schaffe es partout nicht, unter 30 gramm KH zu bleiben. Es sind bisher …

Sommerpause…

Das war sie wohl. Sechs Wochen Funkstille. Ungeplant aber es waren in der Tat Sommerferien und wenn man nicht gerade auf Lanzarote am Strand liegt und sich überteuerte und eisgekühlte Melone andrehen lässt, rödelt man eben zuhause rum und versucht sich gegenseitig nicht allzu sehr auf die Nerven zu gehen:) Eine Sportpause gibt es nicht, völlig undenkbar. Hatte ich beim Abschließen des Vertrages mit dem Gym noch schlaflose Nächte weil ich mich mit dem Gedanken quälte “ Ach Gott komm da rennste jetzt 4 Wochen wie ne Bekloppte hin und danach wars das mal wieder….“ hat sich diese Befürchtung mitlerweile wirklich völlig zersetzt. Ich trainiere nun offiziell seit dem 16. April 2014 und wenn ich auch immer noch keinen wirklich vernünftigen Rhythmus gefunden habe und noch ziemlich rumeiere und mich ganz schrecklich uninformiert fühle….. : ich bleibe am Ball. Ich gebe nicht auf. Nach wie vor tut mir mal das eine (Hüfte) und mal das andere (Schulter) weh. Daran habe ich mich gewöhnt. Radikale Akzeptanz. Wenn die Beine kaputt sind trainiere ich den Oberkörper und …

Wochenrückblick…

Und wieder zu spät. Da ich mich seit gefühlten Wochen nur damit beschäftige wie (und OB) ich es schaffen werde Mitte August einen Flieger zu besteigen ohne mich zu sedieren oder gleich zu sterben, bleibt vieles auf der Strecke. Über positives Denken …MET.. Globuli…Sport…Meditation… ich probiere alles (naja fast!). Bisher fühlt es sich nicht so an als würde ich bald in Spanien am Strand liegen but we will see… ich habja noch ein paar Tage Zeit für eine Spontanheilung:) Letzte Woche sah sportlich folgendermaßen aus: Montag: 10 km laufen und Crossfit Dienstag: 10 km laufen davon 5 schnell und 1h Yoga Mittwoch: Crossfit Donnerstag:10 km laufen, Lauf ABC, Sprints Freitag: Crossfit und 12 km laufen Samstag: Backwquats, Frontsquats und Deadlifts im Gym Sonntag: 27 km laufen ..irgendwie habe ich in der letzten Woche den Ruhetag verpeilt. Und das habe ich gestern beim Crossfit übelst zu spüren bekommen. Nachdem das WOD auf Grund des Fitnesslevels der Teilnehmer schon modifiziert wurde habe ich die schlechteste Performance ever abgelegt. Nach den ersten 30 upper back extensions auf dem …